
Klasse & Klassismus
Den größten Teil meines Lebens habe ich an sogenannten „Brennpunkten“ in Berlin-Neukölln verbracht.
Ich habe selbst Marginalisierung und Diskriminierung erlebt und über viele Jahre in verschiedenen Kontexten mit Menschen gearbeitet, die von diesen Phänomenen betroffen sind.
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Auch wenn sich die Bewohner*innen des Bezirks im Erleben struktureller Benachteiligung relativ ähneln, sind sie in Hinblick auf andere Identitätsmerkmale (race, kultureller Hintergrund, geschlechtliche und sexuelle Identität, Behinderung, usw.) sehr verschieden. Vor diesem Hintergrund fühle ich mich einem intersektionalen Blick auf Klasse und Klassismus und lagerübergreifender Solidarität verbunden.
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Aktuell arbeite ich an einem disziplinübergreifenden Fachbuch zu intersektionalen Perspektiven auf Klasse und Klassismus. Zudem habe ich ein Netzwerk zum berufsübergreifenden fachlichen Austausch zu diesen Themen gegründet (E-Mail: klassismus@posteo.de, LinkedIn-Profil).
Für den Podcast "Empathie 2.0" habe ich mich mit meinem Kollegen Florian Meinhold über Klasse und Klassismus im Kontext von Beratung und Therapie ausgetauscht.​​​
Zudem biete ich Fortbildungen zu diesem Thema an.
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In Kürze werde ich hier näher erläutern, wie meine Perspektive auf Klasse und Klassismus ist und welche Rolle diese Phänomene im Kontext von Beratung, Therapie oder Supervision spielen können.